
Liegts an mir oder war diese TGS tatsächlich die langweiligste, die es je gab? Praktisch keine (ok, GAR keine) interessanten Ankündigungen, keine wesentlichen Infos, die nicht auch schon vor der Show bekannt gewesen wären. Die einzige hardwaretechnische “Neuigkeit” war die PS3 Slim und um die zu sehen, muss mittlerweile auch niemand mehr extra nach Tokyo fliegen. Es reicht der Gang zum Elektronikmarkt um die Ecke … Kurz und gut: Gääääähn! Sogar die Hostessen waren diesmal nicht besonders attraktiv IMO …
Aber dieses Schicksal (das der fehlenden echten Neuheiten/Highlights) scheinen aktuell viele Messen zu teilen, nicht nur im Games-Bereich. Ich muss zugeben, dass ich schon seit Jahren auf keiner mehr war und auch kein großes Bedürfnis verspüre, irgendwann mal wieder eine zu besuchen. Alle wichtigen (und unwichtigen) News werden heutzutage ja sofort ins Internet hinausposaunt, zu neuen Spielen kursieren schnell Screenshots und Videos ohne Ende, so dass man, auch ohne ein Game live gesehen zu haben, bereits einen guten Eindruck davon bekommt. Manchmal frage ich mich sogar, wozu man Games eigentlich noch kaufen soll, wenn einem praktisch alles Interessante daran schon vorher gezeigt/erzählt wird …
Bleibt für Messen eigentlich nur noch die Funktion als Treffpunkt für Fans und Insider, und dafür kann ich mir auch deutlich angenehmere Locations vorstellen als überfüllte Hallen mit einer Luft, die man problemlos in Scheiben schneiden und als Souvenir mit nach Hause nehmen kann …
Wie seht Ihr das? Geht Ihr auf Messen und warum? Haben Messen für Euch auch in Zeiten des Internet noch eine Daseinsberechtigung und eine Zukunft?
P.S.: Eine interessante Ankündigung gabs dann doch noch, ganz zum Schluss: Cave hat verlauten lassen, dass sie Mushihime-sama Futari ohne Region Lock anbieten wollen, damit auch außerjapanische Fans in den Genuss ihrer neuesten Shmup-Adaption für die 360 kommen können – so sie denn bereit sind, die umgerechnet ca. 50€ (ohne Steuern & Versand) zu investieren, mit denen das Game voraussichtlich (lt. Play Asia) zu Buche schlagen wird …
Man könnte sich an dieser Stelle jetzt sicherlich fragen, warum sie das Game (und seine Vorgänger) nicht einfach über Xbox Live Arcade vertreiben. Das bietet sich ja gerade für Shoot’em Ups nicht nur förmlich an (und wird von anderen Herstellern ja auch schon fleissig genutzt), sondern es würde sich sicher auch positiv (=senkend) auf den Verkaufspreis auswirken. Aber diese Überlegungen heb ich mir lieber fürs nächste Mal auf. Für heute hab ich schon genug gemeckert …




















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