Archiv für September 2007

Angespielt: Wild Arms 5 10th Anniversary Edition

Hab jetzt knapp über 80 Stunden mit dem Game verbracht. Höchste Zeit also, mal ein wenig darüber zu schreiben! ^^ Gleich vorneweg: Das Spiel ist klasse! Besonders angetan hat es mir der Soundtrack – und das, obwohl Michiko Naruke auch diesmal wieder vor allem durch Abwesenheit glänzt. Aber die beiden Komponisten Masato Kouda (der bereits einige meiner Lieblingsstücke zu Wild Arms 4 beisteuerte) und Noriyasu Agematsu bringen das typische Western-Feeling der Reihe musikalisch so perfekt auf den Punkt, als hätten sie nie etwas anderes getan. Und auch storytechnisch begibt sich Wild Arms 5 dankenswerterweise wieder zurück zu den Wurzeln der Serie. D.h. alle Fans der klassischen Wild Arms “Anime meets Spaghetti-Western” Formel kommen diesmal wieder voll auf ihre Kosten!

Handlung
Schwierig, darüber viel zu erzählen, da man sich die Story von Wild Arms 5 praktisch komplett erspielen muss. Ich will nicht zuviel rumspoilern, daher hier nur eine kurze Einleitung: Filgaia wird in Wild Arms 5 bewohnt von Menschen und Veruni, wobei die letzteren Aliens sind (Oder doch nicht?), die sich erst vor einigen Jahrzehnten auf Filgaia niedergelassen haben, dort aber, dank ihrer überlegenen Technologie, sehr schnell eine dominierende Stellung eingenommen haben. Die Menschen sind für sie nur billige Arbeitskräfte, die sie z.B. einsetzen, um Golems auszugraben – riesige Roboter, die aus der Zeit der alten Hochkultur übriggeblieben sind, die vor 12.000 Jahren auf Filgaia existierte und die den Veruni heute u.a. als Teilelieferanten zur Herstellung von ARMs (den Waffen in Wild Arms) dienen.

Der “Held” von Wild Arms 5 ist Dean Stark, ein 16-jähriger Teenager aus dem abgelegenen Dorf Capo Bronco, der Golems liebt und unbedingt ein Golemjäger werden will. Golemjäger (Golem Hunters) sind Menschen, die im Auftrag der Veruni durch Filgaia ziehen und nach Golems suchen. Dazu dürfen sie u.a. die Hochbahn benutzen, die die Städte von Filgaia verbindet und für normale Menschen praktisch tabu ist. Während Dean also mal wieder in der Umgebung von Capo Bronco nach Golemteilen stöbert, treffen er und seine Freundin Rebecca (die einzige ARM-Besitzerin im Ort) auf die geheimnisvolle Avril, die, verborgen im Inneren einer riesigen Golem-Faust, den beiden praktisch vom Himmel direkt vor die Füße fällt. Durch den Absturz(?) leidet sie an Amnesie und kann sich nur noch an ihren eigenen und an den Namen “Johnny Appleseed” erinnern. Dean und Rebecca beschließen, Avril nach Laila Belle zu begleiten, der größten Stadt Filgaias, wo sich Dean nicht nur seine heiß ersehnte Golemjäger-Lizenz erhofft, sondern wo sich womöglich auch Informationen über Avrils Vergangenheit und über diesen mysteriösen Johnny Appleseed finden lassen. Ein Thema, das auch die Veruni sehr zu interessieren scheint.

Und so beginnt eine Reise, die nicht nur Deans Weltbild für immer verändern wird, sondern vielleicht auch die Beziehungen zwischen Menschen und Veruni …

Spielsystem
Hier hat sich, im Vergleich zu Wild Arms 4, recht wenig verändert. Das Hex Battle System ist wieder da. D.h. die Figuren bewegen sich während der Kämpfe auf einer Art Schachbrett mit sechseckigen Feldern und alle Angriffe, Zauber usw. zielen nicht auf den einzelnen Charakter, sondern immer auf ein (oder mehrere) Hex-Felder und alle darin befindlichen Charaktere/Monster. Am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällts, da es die Möglichkeit zu sehr strategischen Kämpfen bietet. Das Kampfsystem war IMO eine der wenigen sinnvollen Neuerungen bei Wild Arms 4. Schön, dass es wieder da ist!

Auch wieder da sind die Combination Arts (zwei Charaktere, die sich zusammen in einem Hex-Feld befinden, können gemeinsame, besonders verheerende und optisch besonders opulente Angriffe starten), Badges und die Medien aus Wild Arms 3. Medien beeinflussen nicht nur die Statuseigenschaften des Charakters, der sie trägt, sondern ermöglichen auch das Erlernen bestimmter Skills und Force Abilities, die an das jeweilige Medium gebunden sind. D.h. man kann die Eigenschaften und Fähigkeiten seiner Charaktere ändern, indem man ihre Medien austauscht. Sollte man ab und zu mal dran denken … Für die Badges gibt es auch wieder ein Synthesesystem. D.h. nachdem man einen bestimmten NPC im Spiel getroffen hat, kann dieser aus diversen niederstufigen Badges neue, höherwertige herstellen, die im weiteren Verlauf des Spiel äußerst hilfreich sind. Also immer schön an Abenteurer-Regel Nr. 1 denken: Bloß nichts wegwerfen!

Neu ist, dass die Charaktere in den Dungeons nicht mehr über individuelle Werkzeuge zum Lösen von Puzzles verfügen, sondern Dean die verschiedenen Tools stattdessen in Form von Patronen in seine Waffe laden kann. Es muss also nicht mehr ständig zwischen verschiedenen Charakteren hin- und hergeswitcht werden. Der Nachteil ist allerdings, dass auch nicht mehr zwischen verschiedenen Charakteren hin- und hergeswitcht werden KANN, und man während des gesamten Spiels nur mit Dean durch die Gegend läuft.

Apropos Gegend: Die wichtigste Neuerung von Wild Arms 5 ist sicher, dass man sich jetzt die ganze Zeit durch eine komplett durchgestylte 3D-Landschaft bewegt, in welche die einzelnen Orte und Dungeons eingebettet sind. Vorbei also die Zeiten, als man nur ein Punkt auf einer Karte war oder sich zumindest durch eine Oberwelt bewegte, die grafisch wesentlich weniger ausgefeilt war als Ortschaften und Dungeons. Die Oberwelt von Wild Arms 5 dagegen ist wirklich beeindruckend (siehe Bilder): Wege winden sich durch Hügel und Täler und verschwinden irgendwo in der Ferne, Wolken ziehen, Bäume und Blumen bewegen sich im Wind, Züge fahren auf der Hochbahn-Trasse vorbei … Toll! Zumal die Landschaften regional auch sehr unterschiedlich und abwechslungsreich gestaltet sind. So wird das Erforschen und die Suche nach versteckten Kisten, Millennium Puzzles und Bonus-Dungeons eigentlich nie langweilig – zumindest mir nicht. ^^ Was anfangs etwas stört, ist dass man keine Möglichkeit mehr hat, die Zufallsbegegnungen mit Monstern zu vermeiden, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Ruhe hat man erst, wenn man eins der diversen Fortbewegungsmittel benutzt, die einem das Spiel im Laufe der Zeit zur Verfügung stellt oder sobald man den für die jeweilige Region zuständigen Sol Niger (Monstergenerator) “desinfiziert” hat, was aber erst recht spät im Spiel möglich ist.

Extras
Wie es sich für ein Jubelspiel gehört (die Wild Arms Reihe feiert mit Wild Arms 5 ihr 10-jähriges Bestehen), gehören zum Spiel auch diverse Goodies. Da wäre zum einen die 10th Anniversary Edition selbst, die in einer recht schicken, aber leider auch recht unpraktischen Box daherkommt. Ein Schuber wäre IMO sinnvoller und langlebiger gewesen. Zum Lieferumfang der Jubel-Edition gehört, neben dem Spiel, auch noch ein 80 Seiten starkes, farbiges Artbook im Format DIN A5, das zahlreichen Illustrationen und die Portraits aller Charaktere aus 10 Jahren Wild Arms enthält. Wobei mir hier vielleicht ein Buch mit nur den Charakterportraits und Postkarten mit den Illustrationen lieber gewesen wären. Denn speziell die doppelseitigen Illustrationen kann man, bedingt durch die Klebebindung des Buches, nicht wirklich und vollständig genießen, ohne den Buchrücken zu knicken und zu beschädigen. Sehr schade, denn es sind wirklich tolle Bilder darunter! :(

Für gestandene WA-Fans aber wahrscheinlich noch viel interessanter (und wohl auch nur für diese erkennbar und verständlich) sind die zahlreichen In-Jokes und Anspielungen auf ältere Wild Arms Teile im Spiel selbst. So sind z.B. alle spielbaren Charaktere aus allen bisherigen WA-Games als NPCs im Spiel (mehr oder weniger) versteckt, es gibt spezielle Badges mit den Portraits der Charaktere aus Wild Arms 2 und als Belohnung für das Erfüllen diverser Sidequests winken z.B. Waffen der Charaktere aus Wild Arms 3 und 4. Wer genau hinschaut, der stolpert auch immer wieder über ein schlüpfriges Magazin mit Yulie auf dem Cover, das an den unmöglichsten Orten herumliegt. Nein, man kann nicht darin blättern! ^^

Fazit
Wild Arms 5 ist IMO ein absolut würdiger Jubiläumstitel! Er schafft es, nach dem inhaltlich und atmosphärisch irgendwie indifferenten und nicht wirklich gelungenen Wild Arms 4, wieder zu den Wurzeln der Reihe zurückzukehren, ohne dabei völlig auf Innovationen (z.B. die 3D-Oberwelt) zu verzichten. Dazu ist das Spiel sehr umfangreich! Ich denke mal, für das Durchspielen der Hauptstory kann man mindestens 40-50 Stunden veranschlagen, wozu locker nochmal die gleiche Zeit kommen kann, wenn man sich auf die Suche nach den ganzen versteckten Extras, In-Jokes usw. macht und die zahlreichen Sidequests löst. Wie gesagt, über 80 Stunden hab ich bisher schon rum und das Ende ist noch nicht in Sicht.

Besonders hinweisen möchte ich auch nochmal und ausdrücklich auf den Soundtrack, der IMO zu den absolut besten gehört, die je in einem Wild Arms Game zu hören waren! Kouda und Agematsu gelingt es, den typischen Sound der ersten Spiele nicht nur perfekt wiederzubeleben, sie versehen ihn auch noch mit neuen Ideen und dem Pep, den viele der neueren Kompositionen von Michiko Naruke leider vermissen ließen. Es wird wieder ausgiebig gepfiffen und geflötet, Trompeten trompeten, Klampfen klampfen und alles verbindet sich zu dieser unvergleichlichen und schwer zu beschreibenden Mischung aus J-Pop und Mariachi-Sound, die genauso charakteristisch ist für Wild Arms, wie die von Driftern bevölkerten staubigen Weiten Filgaias. Oder mit einem Wort: Großartig! Streiten kann man sich höchstens über die Wahl von Nana Mizuki als Sängerin des Titelsongs “Justice to Believe” und die poppige Natur desselben. Ich persönlich habe, als bekennender Nanoha-Fan (wo Nana bis jetzt sämtliche Openings gesungen hat und Fate spricht), absolut nichts dagegen einzuwenden. Eher im Gegentum! ^^

Schade ist nur, dass Wild Arms 5 wohl der letzte Wild Arms Titel ist, der für die PS2 erscheinen wird. Aber auch hier ist es IMO ein mehr als würdiger Abschied. Beim Kauf sollte man lediglich darauf achten, dass man die 10th Anniversary Edition bekommt, die, zum gleichen Preis wie die Standard-Edition, noch das Artbook enthält!

Die PAL-Version für Europa soll übrigens am 30.11.2007 erscheinen. Zum Lieferumfang ist allerdings noch nichts bekannt. Wer (speziell in Sachen Artbook) auf Nummer sicher gehen oder einfach nicht mehr so lange warten will, der kann die US-Version importieren, z.B. über Play Asia.

Der Soundtrack ist erhältlich in Form von 2 Sets mit je 3 CDs z.B. bei CD Japan (CD1/CD2). Den kompletten Titelsong “Justice to Believe” gibts als CD-Single ebenfalls bei CD Japan.

No more nice boats

Sehr schön! So wie es aussieht, hat sich die Aufregung um School Days und Higurashi genau so schnell wieder gelegt, wie sie entstanden war: Episode 12 von Higurashi no Naku Koroni Kai wurde vorgestern wie geplant ausgestrahlt und die gecancelte School Days Ep. 12 wird wohl morgen im TV zu sehen sein. Wahrscheinlich sehr zum Ärger von Overflow (Hersteller des zugrundeliegenden PC-Spiels), die versucht hatten, aus der Geschichte noch ein bisschen Kapital zu schlagen, indem sie eine spezielle Kinovorführung der Episode angesetzt hatten, zu der aber nur Fans Zutritt haben sollten, die eine noch ungeöffnete (d.h. gerade gekaufte) Kopie des School Days oder Summer Days Spiels mitbrachten. Dies wurde nun geändert und es darf jeder kommen, der will – so denn überhaupt noch jemand kommen will, denn die Vorführung soll eine halbe Stunde nach Ausstrahlung der Folge im TV stattfinden. Ein Satz mit X … :)

P.S.: In der honorigen Yomiuri Shimbun gibt es einen Artikel, der die Bedeutung der Phrase “Nice Boat” erklärt, die in der Liste der meistgesuchten Begriffe bei Yahoo! (Japan, vermute ich mal) mittlerweile auf Platz 10 steht. ^^

Nice Boat

Ich weiss nicht, wer von Euch es mitbekommen hat, aber in Japan wurde letzte Woche die Ausstrahlung des Finales von School Days und teilweise auch der aktuellen Folge von Higurashi no Naku Koroni Kai im TV kurzfristig abgesetzt und durch Relax-O-Vision Bilder von Schloss Neuschwanstein und besagtem “Nice Boat” ersetzt, nachdem eine 16jährige in Kyoto ihren Vater mit einer Axt getötet hatte. Und spätestens nach einem weiteren ähnlichen Fall gestern in Nagano (der Vater lebt zum Glück noch) ist eine Debatte über die angeblich ausufernde Gewalt in Anime & Manga und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche in Gang gekommen, die mich doch sehr an diese unselige Killerspiel-Diskussion hierzulande erinnert. Zumal genau wie bei dieser leider auch in Japan die Tatsache geflissentlich ignoriert wird, dass Millionen von Jugendlichen täglich Anime & Manga verkonsumieren, ohne zum Axtmörder zu werden und dass jedes Jahr etliche Axtmorde von Leuten begangen werden, die noch nie in ihrem Leben einen Anime oder Manga angeschaut oder angefasst haben.

Jedenfalls scheinen fürs Erste schwere Zeiten speziell für Fans von Horror- & Suspense-Anime anzubrechen. Und das nachdem erst kürzlich bereits die Daumenschrauben bei Ero-Content ordentlich angezogen wurden. So wurde z.B. ein Doujin-Autor verhaftet und zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt, weil er seine Hefte nicht ausreichend zensiert und nicht als “for adult only” kenntlich gemacht hatte. Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Anime & Manga in Japan neuerdings in eine ähnliche Sündenbock-Position für gesellschaftliche Fehlentwicklungen gerückt werden sollen, wie Computerspiele hierzulande. Man kann nur hoffen, dass die Diskussion dort etwas sachlicher geführt wird als hier und dass das Genre an sich keine bleibenden Schäden davonträgt. Obwohl man ja eigentlich schon eher von *weiteren* bleibenden Schäden sprechen muss, da das gesellschaftliche Standing von Anime- & Manga-Fans ja ohnehin schon nicht das Allerbeste ist. Was denkt Ihr über die Sache?

Hobby Japan News: Code Geass C.C. & Karen, neue Queen’s Blade Figuren, Franco il Nero, Nadie uvm.

Leider hab ich meine Hobby Japan diesmal sehr spät bekommen und bin obendrein erst am Wochenende dazu gekommen, sie gründlich durchzuarbeiten. Daher fürchte ich, dass die meisten der folgenden News für viele schon “Olds” sein werden. ^^; Nichtsdestotrotz hier einige Figuren, die mir im aktuellen Heft (10/2007) positiv aufgefallen sind:

Eine sehr interessante Neuigkeit gleich vorneweg: Alter und Megahouse wollen in Zukunft gemeinsam Figuren produzieren und vertreiben und haben dazu das Label “Alpha x Omega” gegründet! Die ersten Figuren, die im Rahmen dieser Kooperation erscheinen sollen, sehen auf jeden Fall schonmal sehr vielversprechend aus: 1:8 C.C. (Code Geass), 1:8 Karen Stadtfeldt (Code Geass, oben) & 1:8 Queen’s Blade Shizuka (unten). Leider gibts nicht all zu viele zusätzliche Infos zu den Figuren, außer dass C.C. und Karen im Februar 2008 erscheinen sollen. Preise stehen auch noch nicht fest. Ich bin gespannt, wie diese Geschichte weitergeht!

Apropos Queen’s Blade: Der nächste Schub Queen’s Blade Figuren made by Megahouse (ohne Alter) steht im Dezember an und besteht aus Airi und Nix. Beide sind im Masstab 1:8 gehalten (20 cm hoch) und natürlich wieder ausziehbar. Ihr Preis liegt bei je 5250 Yen.

Apropos Frauen mit wenig an: Im Januar 2008 soll die zweite von Alter’s drei geplanten Figuren zu Nitro Plus’ “Satsuriku no Jango” erscheinen: Franco il Nero. Ich bin schonmal mächtig gespannt auf farbige Bilder, denn sie hat das Potenzial, noch besser zu werden als Donne Anonime! Weniger gespannt bin ich auf den Preis, denn der dürfte in ähnlichen Höhen angesiedelt sein, wie bei Numero Uno …

Nochmal Alter, nochmal bewaffnete Frauen: Der 1:8 Nadie (El Cazador de la Bruja), die ich vor einer Weile schon mal vorgestellt hatte und die auch im aktuellen Heft wieder als Prototyp vertreten ist, hat Alter am Wochenende eine offizielle Produktseite mit farbigen Bildern und Infos spendiert. Demnach wird sie ebenfalls ab Januar 2008 zu haben sein, zum Preis von 6300 Yen.

Auch schon etwas länger angekündigt ist Emiya Kiritsugu (Fate/Zero) von Max Factory, der im Januar 2008 erscheinen soll und sich mit Saber/Zero zur einem Figuren-Duo verkuppeln lässt. Aber ich fand das Bild so toll und brauchte ein Alibi, um es zu posten. ^^ Preis: 6800 Yen – für Kiritsugu allein! *autsch*

Noch einige Kerle gefällig? Medicom hat für Januar 2008 einige Figuren zu Metal Gear Solid angekündigt. Zur Auswahl stehen: MGS2 Snake, MGS3 Snake, MGS4 Snake, MGS4 Snake mit Octocam und schließlich Raiden (MGS3 Version). Die Figuren sind alle um die 17 cm groß und sollen je 3675 Yen kosten.

Eine Überraschung lauert in der monatlichen Final Fantasy News-Ecke: Statt der erwarteten Play Arts Aerith wird ein Actionfiguren-Duo, bestehend aus Red XIII und Cait Sith vorgestellt! Aber auch nicht schlecht IMO! ^^ Die Figuren hatte ich schonmal in einem Bericht über die Final Fantasy 10th Anniversary Gallery erspäht, wusste sie damals allerdings nicht recht einzuordnen. Ein genauer Releastermin und/oder Preis ist leider nicht angegeben.

Und zum Schluss noch Shunya Yamashita’s 1:7 Cocona von Movic. Ist – glaube ich – auch schon etwas länger bekannt, aber ich finde sie einfach toll und hatte noch nichts über sie geschrieben. Deshalb musste sie hier auch noch mit rein! ^^ Erscheint im Oktober und soll 6090 Yen kosten.

So, das wärs mal wieder von meiner Seite. Ich möchte noch anmerken, dass in jeder Ausgabe der Hobby Japan noch viel mehr Figuren, Kits usw. vorgestellt werden, die ich hier unmöglich alle aufführen kann! Wenn Ihr das volle Programm wollt, dann kauft Euch das Mag. Ist seinen Preis auf jeden Fall wert!

Exklusive TGS-Schreibtischtapeten von Square Enix

Square Enix hat auf ihrer TGS-Homepage ein paar hübsche Wallpapers mit Motiven aus Final Fantasy, Dragon Quest usw. versteckt. Um sie runterladen zu können, müsst Ihr Euch mit den Pfeilen am Seitenrand in die obere rechte oder die untere linke Ecke der Karte (Map) oben rechts manövrieren. Holt sie Euch, solange sie noch warm sind! ^^

Quelle: Majoria’s News

Neue Gashas & TFs: Busou Renkin, mehr Disgaea, Evangelion Portraits 4 Prototypen und mehr (Idolmaster Collection Part 2!)

Wobei “TF” hier nach wie vor für “Tradingfiguren” steht und nicht etwa für das fiese TF-System aus Wild Arms 5. Und die Veruni haben hier auch nach wie vor nix zu melden! Doch dazu später an anderer Stelle mehr. Zunächst mal zu den titelgebenden neuen Gashas & Co. – wie üblich wieder total subjektiv und ohne den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit. ;)

Den Anfang macht ein IMO schon lange überfälliges Gasha-Set: Busou Renkin Capsule Figures erscheint im Februar 2008 und stammt von Piccolo – manchem vielleicht noch bekannt durch die Black Cat Gashas vom vorigen Jahr. Das Set umfasst insgesamt 6 Figuren (Kazuki, Tokiko, Mahiro, Papillon & Captain Bravo) à 300 Yen und mit Größen zwischen 8 und 9 Zentimetern. Bravo!

Weitere Disgaea-Tradingfiguren hat Toysworks in Aussicht gestellt: Solid Works Collection DX Makai Senki Disgaea (Hallo!? Nicht einschlafen!) erscheint im Dezember und umfasst 6 Figuren plus Secret. Hmm … auch nicht schlecht! Besonders weil sie, mit um die 9,5 cm, deutlich größer sind als die Figuren von Kotobukiya. Und Flonne ist auch mit dabei! Aber dafür hat Kotobukiya Laharl im Set … Flonne … Laharl … Laharl … Flonne … *seufz* … Immer diese Entscheidungen … ^^; Der Preis hilft leider auch nicht wirklich, denn mit 735 Yen pro Stück sind die Figuren von Toysworks nochmal teurer als die von Kotobukiya.

Etwas günstiger sind da die Figuren der Girls in Uniform Riders Edition von Bandai. Das GIU-Special mit 6 niedlichen Tokusatsu-Heldinnen + 1 Secret (die Secret im Bild gehört nicht zu diesem Set, sondern zu Vol. 3) soll ab Oktober zu haben sein. Die Figuren sind jeweils ca. 10 cm groß und 630 Yen teuer.

Ebenfalls im Oktober soll ja auch das vierte Set aus der Reihe “Evangelion Portraits” von Bandai erscheinen. Ich hatte vor einer Weile schon mal darüber berichtet. Neu ist, dass es in der aktuellen Hobby Japan erste Prototypen der Figuren zu sehen gibt. Ich persönlich bin nicht wirklich beeindruckt davon. Der Kaworu-Fanclub allerdings wird das wohl anders sehen. :)

Zwei interessante Tradingsets, die bereits zu haben sind, möchte ich auch noch kurz vorstellen: Da wäre zum einen Bleach The Styling von Bandai, zum Preis von 420 Yen pro Figur. Nicht zuviel IMO, da die Figuren immerhin bis zu 14 cm groß sind. Insgesamt umfasst das Set 6 davon + 1 Secret. Set Nr. 2 ist Dragonball Z Ultimate Spark 3, ebenfalls von Bandai. Hier sind insgesamt 5 Figuren mit einer Größe von ca. 10 cm enthalten. Der Stückpreis liegt bei 315 Yen. Wie man sieht, kann man also durchaus auch für wenig Geld schöne Figuren machen!

Und noch eine brandneue Nachricht zum Thema:
Alter hat eine offizielle Seite mit Bildern und Infos zur Idolmaster Collection Part 2 online gestellt! Das Set erscheint demnach im Januar 2008 und umfasst insgesamt 14 Figuren (6 Charaktere + 1 Secret in je 2 Farben). Größe: 10-11 cm. Preis: 650 Yen pro Stück. Wieder sehr ansehlich, finde ich!

PJ meint: No NextGen please, we’re Japanese!

Die wöchentlichen Verkaufszahlen der Xbox 360 krebsen seit Monaten praktisch unverändert zwischen 1000-2000 Stück herum, das Einzige, was sich im Zusammenhang mit der PS3 wirklich gut verkauft, ist Tane Kiyoshi’s neues Buch “Warum ist die Playstation 3 ein Fehlschlag?” und selbst Branchenprimus Nintendo musste über die letzten Wochen hinweg einen Einbruch bei den Wii-Verkaufszahlen verkraften, den man nur als dramatisch bezeichnen kann (auf aktuell 29088 Stück lt. Media Create). Der Negativtrend spiegelt sich ebenfalls wider in den Lineups für die Tokyo Game Show, wo PS3, Xbox 360 und Wii wohl zwar wieder mit viel Tamtam in Szene gesetzt werden, gleichzeitig aber kaum neue Spiele für diese Systeme präsentiert werden. Die Liste der Neuvorstellungen wird angeführt von Handy- (82) und PC-Games (48), gefolgt von neuen Titeln für Nintendo DS (29) und – man höre und staune – die Playstation 2 (23). Dagegen nehmen sich die Zahlen für PS3 (1), Xbox 360 (4) und Wii (8) schon fast peinlich aus. (Quelle: CESA, Stand Ende August)

Was also ist los im sonst so technik- und neuheitenbegeisterten Japan? Mögen die Japaner einfach keine NextGen-Spiele oder -Konsolen? Wahrscheinlich doch, allerdings scheinen sie den Begriff “Next Generation” deutlich anders zu definieren als Europäer und Amerikaner, die z.Zt. (noch?) eher beeindruckt sind von den technischen Daten und der Pixelpracht der neuen Heimkonsolen aus dem Hause Sony und Microsoft oder von Gadgets wie dem Wii-Controller. In Japan dagegen scheint “Next Generation Gaming” mehr und mehr “Portable Gaming” zu bedeuten, also mobiles Spielen auf dem Handy oder den portablen Konsolen von Nintendo und Sony. Ein Trend, der nur logisch erscheint in einem Land der Pendler und der beengten Wohnverhältnisse.

Doch auch uns sollte dieser Trend zu denken geben. Nicht zuletzt angesichts von, aufgrund der immer komplexer werdenden Technik, immer weiter ausufernden Entwicklungskosten für stationäre Konsolen, die z.B. dazu führen, dass immer mehr Spiele ihren Exklusivstatus verlieren oder erst gar nicht für die neuen Konsolen umgesetzt werden. Da es heute kaum noch möglich scheint, mit den Verkäufen für nur eine Plattform alleine schwarze Zahlen zu schreiben, setzen immer mehr Spieleproduzenten auf die parallele Entwicklung für mehrere Systeme bzw. auf einfache Portierbarkeit. Diese Entwicklung aber führt IMO nicht nur zu einem Qualitätsverlust bei den Spielen (da die Spiele auf möglichst vielen Plattformen funktionieren müssen, kann nicht auf die Besonderheiten/Stärken einer bestimmten Konsole eingegangen werden), sondern ganz allgemein zu einer sinkenden Zahl von Neuentwicklungen (es werden praktisch nur noch Mainstream-Spiele entwickelt, die sich auf möglichst vielen verschiedenen Plattformen/Märkten gleich gut verkaufen lassen) und schlussendlich zu einer weiteren Verunsicherung der Spieler darüber, welches System für sie auf längere Sicht das richtige ist, d.h. welches auch in Zukunft genügend Spiele nach ihrem Geschmack bekommen wird. Daraus resultieren schleppende Hardware-Verkäufe, noch weiter sinkende Innovations- und Risikobereitschaft seitens der Hersteller, noch mehr Verunsicherung bei den Spielern … Ein echter Teufelskreis.

Beim portablen Gaming hingegen scheint die Welt noch weitestgehend in Ordnung: Hier können sogar Hobbyentwickler mit überschaubarem Aufwand Anwendungen realisieren (auch wenn das den Hardware-Herstellern nicht immer gefällt) und die sich, wegen niedriger und weiter fallender Endgerätepreise wohl auch in Zukunft weiter positiv entwickelnden, Hardware-Verkäufe sorgen für ausreichend Nachschub an potenziellen Kunden jeglicher Couleur. Ein Kundenkreis, der von der hiesigen Spielebranche (Hardware- und Softwarehersteller gleichermaßen) z.B. noch weitestgehend ignoriert wird, sind ältere und berufstätige Gamer, die deutlich mehr Zeit auf der Arbeit und unterwegs verbringen, als zuhause vor dem Fernseher. In Japan ist man in dieser Hinsicht bereits deutlich weiter und versorgt speziell diese große (und zahlungskräftige!) Klientel mit einer stetig wachsenden Zahl von Lern- und Trainingsprogrammen auf dem Nintendo DS sowie mit Fortsetzungen bekannter Spieleklassiker von SNES, Saturn etc. – und das mit großem Erfolg! Ich muss zugegeben, dass ich ebenfalls – mit Blick auf das Softwareangebot – z.Zt. eher mit der Anschaffung einer PSP liebäugele als mit einer PS3. Zumal sich die neue Slim-Version ja wahlweise auch mit dem heimischen (nicht HD-tauglichen) Fernseher verstöpseln lässt, für den Fall, dass das Augenlicht noch weiter schwindet. ;)

Vieles spricht also dafür, dass die Japaner zwar eine Entwicklung (das Wettrüsten bei den Heimkonsolen) ignorieren, dafür aber eine andere, IMO viel bedeutendere, vehement vorantreiben, nämlich die “Mobilmachung” des Spielens. Sicher bieten die aktuellen portablen Geräte bei weitem nicht die beeindruckende Pixelpracht ihrer neuen großen Brüder fürs Wohnzimmer. Sie sind aber ebenso meilenweit entfernt von den früheren “Taschenspielern” à la Gameboy & Co. und ermöglichen Spielerlebnisse in einer Qualität, wie sie viele Spieler z.B. von ihrer heimischen Playstation oder Playstation 2 gewohnt sind. Mit dem Unterschied, dass diese Spielerlebnisse mit dem Handheld jetzt jederzeit und an jedem Ort abrufbar sind.

Die neuen Heimkonsolen dagegen erinnern mich persönlich immer weniger an Spielzeuge (Geräte, die in erster Linie zum Spielen gedacht und geeignet sind), sondern eher an hochgerüstete PCs, mit ihren Internetzugängen, Festplatten, der Möglichkeit, Linux zu installieren, alle möglichen Medien wiederzugeben usw. Da fragt man sich dann allerdings, warum man sich nicht gleich einen “richtigen” PC kaufen soll? Zumal ja auch immer mehr Konsolenspiele für PC erscheinen (s.o.) bzw. sogar vom PC auf die Konsolen portiert werden. Mittel- bis langfristig wird es hier wohl zu einer Verschmelzung kommen.

Was denkt Ihr? Liegt die Zukunft im mobilen Gaming oder bevorzugt Ihr eher stationäre Konsolen und warum? Und was wird sich hierzulande eher auf breiter Basis durchsetzen? PSP oder PS3?

Limitiertes von Yujin: SRDXSP Arcueid & Hone Onna

Exklusiv für Mediaworks’ Dengeki 15th Anniversary Event am 24.11.2007 legt Yujin eine limitierte SRDXSP Arcueid Brunstud (Tsukihime, Melty Blood) auf. Die Figur misst 18 cm und wechselt für stolze 7000 Yen den Besitzer. Wer Arcueid sein Eigen nennen möchte, der muss sie zunächst auf der Homepage von Yujin reservieren und kann sie dann auf dem Event abholen. Genaue Angaben zur Auflage hab ich nicht gefunden, daher nehme ich einfach mal an, dass soviele produziert werden, wie Vorbestellungen eingehen.

Ebenfalls für das Dengeki-Event wird auch die “Knochenfrau” (Hone Onna) aus Jigoku Shoujo produziert. Sie misst 16 cm, kostet 4000 Yen und ihre Auflage ist auf 1000 Exemplare limitiert. Auch sie muss/sollte bei Yujin vorbestellt werden.

Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Yujin’s SRDX-Figuren, aber Arc hat schon was. O_O Allerdings ist der Preis mal wieder komplett jenseits von Gut und Böse – auch ohne die “Besorgungsgebühren”, die bei einem Kauf ja noch zusätzlich anfallen würden. :(

Angeschaut: Animax Animekanal

Für alle, denen die ständigen Wiederholungen von One Piece & Co. im deutschen TV genauso zum Hals heraushängen wie mir, gibt es seit 1. September eine Alternative, um sich mit der täglichen Dosis Anime zu versorgen: Sony’s Animekanal Animax ist seit Anfang des Monats auch in Deutschand und Österreich zu empfangen! Allerdings leider nicht für jeden und auch nicht für lau: Der Empfang ist zur Zeit flächendeckend nur per Satellit und im Rahmen von Premiere Star möglich. Im Kabel gibts Animax bis jetzt nur bei Unitymedia in NRW und in Hessen. Preislich sind für Premiere Star monatlich 13,99€ gefällig. Wer bereits Kunde bei Premiere ist, kann das Paket allerdings noch bis Ende Oktober kostenlos empfangen. (Freischaltung hier) Wie die genauen Konditionen im Kabel sind, weiss ich im Moment leider nicht.

Ich hab mir die Sache letzte Woche mal von Premiere aufschalten lassen. Hier meine ersten Eindrücke:

Vorneweg gleich mal zwei dicke Minuspunkte: Obwohl es sich eigentlich um einen 24h-Kanal handelt, muss sich Animax bei Premiere den Kanal mit AXN teilen und ist daher nur von 0:30 bis 12:30 zu empfangen. Zweitens ist die Bildqualität stellenweise alles andere als berauschend. Speziell bei actionreichen Szenen pixelt es doch öfters wie zu besten VCD-Zeiten, was auf eine sehr (zu) geringe Videobandbreite schliessen lässt. Wahrscheinlich haben die mal wieder so viele Kanäle wie nur irgend möglich auf einen Transponder gepackt, um Geld zu sparen. Liegt aber alles vielleicht auch daran, dass das Paket noch in der Testphase ist – hoffentlich! Denn für solch eine Sparlösung 14€ monatlich zu verlangen, fände ich wirklich dreist!

Das Programm an sich ist dagegen wirklich gut IMO! Von GitS Stand Alone Complex bis He Is My Master wird eigentlich für jeden Geschmack etwas geboten. Täglich werden je 1-2 Folgen (meist mehrfach, zu verschiedenen Tageszeiten) von gut und gerne 20 verschiedenen Serien gezeigt, gut gemischt von aktuell (z.B. Magister Negi Magi) bis zu Klassikern à la Dragonball und Record of Lodoss War. Werbung gibt es – ausser Previews und kurzer Eigenwerbung zwischen den einzelnen Folgen – erfreulicherweise keine und es wurde auch nicht an den Vor- und Abspännen herumgeschnippelt. Der Ton liegt leider nur auf Deutsch vor.

Der Punkt, der mir persönlich am meisten Kopfzerbrechen bereitet, ist dass man Animax nicht einzeln abonnieren kann. Das restliche Premiere Star Paket ist für mich persönlich, abgesehen vielleicht noch von AXN, einigermassen uninteressant und ob ich für nur zwei effektiv genutzte Kanäle jeden Monat 14€ abzwacken möchte, kann ich noch nicht sagen. Wohl eher nicht. Hier sollte auf jeden Fall noch nachgebessert werden! Denn wäre der Kanal einzeln abonnierbar und würden meine beiden Haupt-Kritikpunkte oben (Sendezeit & Pixelproblem) abgestellt, dann wäre Animax ein echter Volltreffer! So trüben leider die technischen Mängel und der (zu) hohe Preis den guten Eindruck, den das Programm hinterlässt. Schade eigentlich …

Neues aus PJ’s Vitrine: Idolmaster Collection Part 1

Gestern angekommen, heute schon aufgebaut und fotografiert: Die Idolmaster Collection Part 1 von Alter. Ich hab zwar nicht wirklich Ahnung von den Spielen oder dem Anime, aber die Figuren waren einfach zu kawaii, um sie links liegen zu lassen. Und sie sind von Alter. Braucht man noch mehr Gründe, um Figuren zu kaufen? :)

Die Grössen liegen zwischen 9-10 cm und die Qualität ist Alter-typisch hoch. Die Posen finde ich auch sehr schön und vor allem abwechslungsreich. Nur die Basen sind mal wieder – ebenfalls Alter-typisch – hässlich und Ritsuko’s aufgepinselte Brille ist auch nicht so der Bringer. Eine echte (aus Plastik natürlich) hätte IMO schöner ausgesehen. Aber sonst sind alle Details, speziell an den Kostümen, sehr schön ausgearbeitet und vor allem sehr sauber bemalt.

Zusammenbauen muss man an den Figuren übrigens nichts. Alle sind aus einem Guss und nicht zerlegbar. Einfach auf die Basen stecken und fertig. Welch eine Wohltat nach dieser “Operation Zecty” neulich … ^^;

Ami Yukiho Makoto

Normal Color komplett

Ritsuko Yayoi Haruka

Interessanterweise waren auch diesmal wieder (wie schon bei Xenosaga Legend Ep. 2) keine Doppelten im Karton. ^^ Dafür fehlen mir Ritsuko und Yayoi in Silber. Die Bilder von den silbernen Varianten reiche ich noch nach, sobald ich sie komplett habe!

Part 2 wurde übrigens auf dem Wonder Festival auch schon angekündigt. Gibt aber noch kein Release-Datum, soviel ich weiss. Aber die werd ich mir auf jeden Fall auch holen. ^^

Bescherung: Noch mehr Figuren im Dezember/Januar

Für alle, die ihr Weihnachtsgeld noch nicht vollständig verplant haben, hier noch einige weitere Inspirationen: Allen voran diese 1:6 Silfietta (Meishoku no Reiki) von Atelier Sai. Mit 8400 Yen nicht gerade ein Sonderangebot, dafür aber auch mit eingebauter Diebstahlsicherung – und Cast Offâ„¢ Funktion. ^^ Erscheinen soll sie im Dezember.

Einen Monat später, im Januar, gibts von Happinet diese süsse 1:8 Morita Yukari (Rocket Girls). Hat jemand zufällig den Anime gesehen? Falls nicht, kann ich ihn durchaus empfehlen! Ist zwar nicht DIE grosse Offenbarung des Jahres, aber wer Spy Girls … äh … Skygirls mag, der wird garantiert seinen Spass daran haben! Umm … Wo war ich? Achja: Yukari ist 17 cm gross und hat noch keinen Preis.

In der Abteilung Gashapon gibts von Bandai im Dezember das nunmehr vierte Haruhi HGIF-Set, diesmal endlich mit Kyon! Weiter mit von der Partie: Haruhi (3 Varianten), Mikuru (2 Varianten) und Nagato (2 Varianten). Insgesamt also 8 Figuren zum Preis von je 300 Yen. Ebenfalls noch erwähnenswert IMO: Gantz Figure Collection von Yujin (Dezember, 6 Figuren à 300 Yen) und, sehr schön passend in der kalten Jahreszeit, SR Super Umi Monogatari (Dezember, 6 Figuren + 1 Secret à 300 Yen), ebenfalls von Yujin. Frohes Fest! ^^

Ich bin doch noch gar nicht tot!

Sorry für den langen Ausfall gestern, aber ich war genauso aus meiner Maschine ausgesperrt und konnte nix tun als warten – und telefonieren. :( Anscheinend ist da bei Strato selbst irgendwas schiefgelaufen und hat meinen V-Server mit ins Nirvana geschickt – auch wenn die das beharrlich bestreiten. Ich hab jedenfalls nach der Wiederbelebung fleissig meine Logfiles studiert und nix gefunden, was auf ein lokales Problem hindeutet. Dass mir direkt nach dem Crash praktisch das gesamte physikalische RAM zur Verfügung stand, deutet IMO auch darauf hin, das nicht nur mein V-Server abgeka*** war, sondern alle, die auf der gleichen Maschine gehostet werden.

Der Support bei Strato ist übrigens echt der Hammer! Die Krönung war folgender Dialog:

Sappootu-san: “Strato Kundenabwehrteam, *beeep* am Apparat.”

PJ: “Ja hallo. Ich hatte vor 15-20 Minuten schonmal angerufen. Es geht darum, das meine V-Server schon seit gut zwei Stunden hängt. Ich hab jetzt mal versucht, ihn aus meinem Kundenbereich neu zu booten, aber jetzt hängt er schon seit ner Viertelstunde beim Neustart fest.”

Sappootu-san: “Wann haben Sie den Neustart denn durchgeführt?”

PJ: “Wie gesagt, vor einer Viertelstunde etwa.”

Sappootu-san: “Ja, das kann ich aber nicht an die Technik weitergeben. Das ist normal. Rufen Sie doch nochmal an, wenn der Neustart so in 2-3 Stunden immer noch nicht geklappt hat!”

PJ: “WTF?!”

Für sowas überweist man doch gerne jeden Monat 10€, gell? :(

Lustig ist in diesem Zusammenhang auch die Ansage in der Warteschleife “Wenn Sie jetzt unseren *vernuschelt* VIP-Service nutzen wollen, dann geben Sie bitte Ihre Kundennummer ein!” Man kann allerdings auch einfach gar nix tun und wird trotzdem mit einem Service-Menschen verbunden. Die Angabe der Kundennummer führt anscheinend lediglich dazu, dass man diesen ominösen VIP-Service abonniert und dann jeden Monat 4,99€ extra dafür abdrücken darf. Toller Verein! Tolle Geschäftsmethoden! NOT!

Naja, jedenfalls läuft jetzt wieder alles und kaputt- oder verlorengegangen ist anscheinend auch nix. In diesem Sinne: Weitermachen! Bis zum nächsten Crash … ;)

Angeschaut: Sinking of Japan (Nihon Chinbotsu)

Jetzt, wo Godzilla endgültig das Zeitliche gesegnet hat, sind leider auch Katastrophenfilme aus dem Hause Toho rar geworden. Vielleicht erklärt das den grossen Erfolg von Shinji Higuchis 2006er Remake des 70er Jahre Klassikers von Shiro Moritani an den japanischen Kinokassen. Dort spielte der Streifen immerhin gute 55 Millionen US-Dollar (oder eher 550 Millionen Yen ^^) ein und es wurden sogar zwei(?) Tradingfiguren-Sets mit den Tauchbooten, Schiffen usw. aus dem Film auf den Markt gebracht. Und das, obwohl er von den Kritikern derb verrissen wurde. Doch worum gehts in “Nihon Chinbotsu” eigentlich?

Die Handlung
In nicht all zu ferner Zukunft entdecken amerikanischen Wissenschaftler, dass Bewegungen der Erdkruste innerhalb von ca. 30-50 Jahren dazu führen werden, dass der japanische Archipel komplett im Meer versinkt. Der japanische Wissenschaftler Dr. Yusuke Tadokoro (Etsushi Toyokawa) findet jedoch heraus, dass diese Berechnungen falsch sind und die Lage noch wesentlich dramatischer ist: Der Untergang Japans wird sich bereits innerhalb der nächsten 338,54(!) Tage vollziehen! Erste Vorboten der bevorstehenden Katastrophe sind bereits spürbar, in Form von heftigen Erdbeben. Bei einem solchen Beben lernen sich auch die beiden Protagonisten des Films kennen: Der leicht misantrophisch veranlagte Toshio Onodera (Tsuyoshi Kusanagi von SMAP), seines Zeichens Tauchbootkutscher in Diensten Dr. Tadokoros und die pflichtbewusste Feuerwehrfrau Reiko Abe (Kou Shibasaki), die unbedingt in die Fusstapfen ihres berühmten Grossvaters treten will.

Hier zeigen sich dann auch schnell die Unterschiede zwischen einem Katastrophenfilm made in Japan und denen à la Hollywood: Zwar lässt es auch Regisseur Higuchi stellenweise ordentlich krachen, die Naturkatastrophen dienen aber eher als Hintergrund und werden meist nur in kurzen (aber sehr gut gemachten) CG-Sequenzen von Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüchen usw. gezeigt. Zusätzlich gibt es immer wieder Nachrichtenbilder und Satellitenaufnahmen, die das Fortschreiten der Zerstörung als Ganzes dokumentieren. Man sieht aber niemals Reiko vor einem Tsunami flüchten, Toshio herabregnenden Feuerbällen ausweichen o.Ä.

Das Hauptaugenmerk des Films liegt klar auf den Menschen und der Art und Weise, wie sie mit der Bedrohung umgehen, mit der sie sich plötzlich konfrontiert sehen. So belügt eine paralysierte und kopflos gewordene Regierung (Das Flugzeug des Premiers gerät schon im ersten Drittel des Films in einen Vulkanausbruch und wird zerstört) ihre Bürger erst einmal hinsichtlich der Zeit, die ihnen noch bleibt und beginnt dann halbherzig mit der Evakuierung in Länder, die die Flüchtlinge nur gegen Bestechung aufnehmen. Reiko ist wild entschlossen, bis zum bitteren Ende in Japan zu bleiben, um soviele Menschen wie möglich zu retten, während Toshio hin- und hergerissen ist zwischen seiner Liebe zu ihr und dem Bedürfnis, sie zu beschützen und der Chance, das Land zu verlassen und einen neuen Job in England anzunehmen.

Nachdem sich im Laufe des Films allerdings herauskristallisiert, dass er nicht nur Reiko nicht zur Ausreise wird bewegen können, sondern dass auch ihre und Toshios gesamte Entourage das Land entweder nicht verlassen können oder wollen, dämmert ihm allmählich, dass Flucht wohl nicht das ist, was von einem echten Kerl in dieser Situation erwartet wird. Die Chance, sich stattdessen mannhaft für sein Land und seine Liebste zu opfern, ergibt sich, als Dr. Tadekoro einen verzweifelten Rettungsplan entwickelt: Mithilfe einer Serie von Explosionen will er die versinkende Kontinentalplatte, die Japan nach unten zieht, entzwei sprengen und so den Untergang stoppen. Toshios Kumpel Shinji Yuki (Mitsuhiro Oikawa) scheitert und stirbt bei dem Versuch, die auslösende Bombe auf dem Meeresgrund zu plazieren, so dass nur noch Toshio und ein altersschwaches Tauchboot zwischen dem nächsten Ai Amano Fotobuch und dem endgültigen Ende Akihabaras stehen … Wer japanische Filme kennt, der weiss, wie das endet, nicht wahr?

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Fazit
Ich möchte jetzt nicht unbedingt etwas zum intellektuellen Gehalt des Streifens oder zur wissenschaftlichen Korrektheit des präsentierten Szenarios sagen. Es handelt sich schliesslich um einen Unterhaltungsfilm, gell? Allerdings hat Higuchi trotz dieser Tatsache und ähnlich wie in “Lorelei” durchaus wieder die eine oder andere kritische Bemerkung eingebracht und speziell die Politiker mal wieder in ein nicht sehr vorteilhaftes Licht gerückt, ebensowenig wie den typisch japanischen Charakterzug, sich im Zweifelsfall einfach in sein “Schicksal” zu ergeben, statt etwas dagegen zu unternehmen. Das, genau wie der Konflikt Toshios, der, im Gegensatz zu vielen anderen Actionhelden, den grössten Teil des Films nicht damit beschäftigt ist, alle möglichen Leute zu retten (oder zu töten), sondern gute 100 von 130 Minuten braucht, um zu sich selbst zu finden und zu entscheiden, was er tun soll, hebt den Film IMO wohltuend von anderen Blockbustern, speziell von denen made in USA, ab.

Dazu kommt, dass die Actionsequenzen und Effekte, die im Film enthalten sind, wirklich sehr gut und professionell gemacht sind. Kein Vergleich mehr zu Godzilla. ^^ Grosse Längen sind mir nicht aufgefallen und bei der finalen Verabschiedung zwischen Reiko und Toshio (untermalt übrigens mit “Keep Holding U” von SunMin & Toshi Kubota) hab ich die eine oder andere Träne verdrückt. Naja, es war zugegebenermassen schon 4 Uhr morgens und da ist man in der Richtung wohl etwas anfälliger. Aber dass ich um die Zeit und nach gut zwei Stunden Film überhaupt noch wach war, ist ja schonmal ein gutes Zeichen, oder? :)

Alles in allem also ein durchaus spannender und empfehlenswerter Film, den man am besten im Originalton erlebt. Der deutsche Dub ist zwar nicht wirklich schlecht, aber die Originalstimmen funktionieren einfach besser und auch die Mischung zwischen Dialogen, Musik, Effekten usw. ist auf der japanischen Spur besser gelungen IMO. Wer beim Stichwort “Katastrophenfilm” allerdings ausschliesslich an Actionreisser à  la “The Day After Tomorrrow” & Co. denkt, der sollte sich den Streifen vielleicht erst einmal ausleihen, um zu sehen, ob er damit zurechtkommt. Für alle anderen gibts die DVD entweder in der Nur-Film Fassung oder als 2-Disc Special Edition mit umfangreichem Bonusmaterial.

Kleiner Gag am Rande
In kurzen Gastrollen sind zu sehen: Hideaki Anno samt Ehefrau Moyoco, Mayumi Shintani und Yoshiyuki Tomino, der “Vater” von Gundam. ^^

Megahouse’s Clare PVC (Claymore) offiziell

Die Clare-Figur, die mir schon in diversen Wanfesu-Artikeln aufgefallen war, kann jetzt im Shop von Happinet offiziell vorbestellt werden. Der Masstab ist 1:8 (19 cm) und sie erscheint im Rahmen von Megahouse’s Excellent Model Reihe im November diesen Jahres. Der Preis liegt bei 5775 Yen incl. Steuern. Allerdings löst sie bei mir – obwohl sie mir etwas besser gefällt als der Con-Prototyp – nach wie vor keinen besonderen Kaufreflex aus. Ich denke, es liegt am Gesicht. Das hätte mir im “Human Mode” besser gefallen. So muss man ja ständig befürchten, dass einem morgens beim Aufwachen irgendwann mal der Kopf fehlt … ^^; Ausserdem ist Clare auch nicht unbedingt meine Lieblings-Claymore. Naja, mal abwarten. Das Erscheinen im Rahmen der Excellent Models gibt vielleicht zu der Hoffnung Anlass, dass da noch mehr kommt …

Quelle: Heisei Democracy

Microsoft und die Japaner – eine Geschichte voller Fragen und Missverständnisse …

Microsofts neueste Xbox-Werbekampagne in Japan erweist sich (mal wieder) als totaler Flop. Warum bloss? *kopfkratz* Ich nehme mal an, das Ganze war durchaus witzig gemeint und sollte auf gängige Klischees anspielen. Nur haben die Werbestrategen anscheinend vergessen, dass die allermeisten Leute Klischees nur solange witzig finden, wie sie andere auf die Schippe nehmen und nicht einen selbst … Oder liegts vielleicht einfach nur daran, dass die Xbox laut Skizze ein gutes Achtel der in einer typisch japanischen Wohnung (lt. M$) vorhandenen Wohnfläche verbraucht und nicht durch die Tür passt? Man weiss es nicht. Der erwartete Ansturm auf die Geschäfte blieb jedenfalls bislang aus. :)

Quelle: Canned Dogs

FPS = First Person Squirter?

Keine Ahnung, ob das noch jugendfrei ist oder nicht, aber ich hab einfach zu sehr darüber gelacht, um es einfach für mich zu behalten: 3D-Eroge-Produzent Teatime hat in ihr aktuelles Produkt “Love Death 2″ auch FPS-Elemente eingebaut! Wobei sie die Bezeichnung allerdings ein wenig anders interpretiert haben, als üblich. Hier wird nicht mit Kugeln “geschossen”, sondern mit … Naja, sagen wir mal “Körpersäften” … Obwohl mich das Ganze optisch eher an eine Mischung aus Gelatine und Frischhaltefolie erinnert … ^^;

Ohne Frage eine der grössten Innovationen für das FPS-Genre in den letzten paar Jahren. ^^ Und bevor jemand den Clip in den falschen Hals kriegt (wie z.B. bei Kotaku offenbar passiert): Das Gezeigte ist zwar schon irgendwie Sinn und Zweck des Spiels (Ist halt ein Eroge, ne?), aber nicht wirklich die empfohlene Vorgehensweise, wenn man bei den Mädels (im Spiel und anderswo) punkten will! ;)